Etwa 10 % der Arbeitnehmer in der Europäischen Union sind im Gesundheits- und Führsorgesektor beschäftigt, ein großer Teil davon in Krankenhäusern. Damit ist die Gesundheitsfürsorge mit ihrer breiten Palette verschiedenster Tätigkeiten einer der größten Beschäftigungszweige in Europa. Etwa 77 % der Arbeitnehmer sind Frauen. Aus den europäischen Daten geht hervor, dass die Rate der Arbeitsunfälle im Gesundheitssektor um 34 % über dem EU-Durchschnitt liegt. Hinzu kommt, dass dieser Sektor nach dem Bausektor die zweithöchste Rate von Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSD) aufweist (1). Dieses Factsheet bietet eine allgemeine Einführung zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit im Gesundheitssektor sowie Hinweise zum Auffinden von Informationen für diesen Sektor auf der Website der Agentur.
Musculoskeletal disorders (MSDs) remain the most common occupational disease in the European Union and workers in all sectors and occupations can be affected. Recent figures, for example from Austria, Germany or France, also demonstrate an increasing impact of musculoskeletal disorders on costs. This latest report, following on from the Agency’s previous research, aims to give an updated overview of the current European situation as regards musculoskeletal disorders, the trends over the years since the first campaign in 2000, and a detailed insight into the causes and circumstances behind MSDs. The report highlights the main issues and aims to provide a well-founded evidence base, helping policy makers, actors at enterprise and sector level, as well as researchers and those who record, prevent and compensate occupational diseases in the European Union to set the agenda for the next years.
Instandhaltung ist eine Tätigkeit, die an jedem Arbeitsplatz und in allen Branchen durchgeführt wird. Sie gehört zu den täglichen Aufgaben der meisten Arbeitnehmer, nicht nur von Instandsetzungstechnikern und -ingenieuren. Arbeitnehmer, die Instandhaltungsarbeiten durchführen, sind zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt, weshalb der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung durchführen und das Personal in diesen Prozess einbeziehen muss. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung sollten allen Beteiligten mitgeteilt werden. Anweisungen für sicheres Arbeiten müssen auch unter Termindruck befolgt werden.
According to the International Labour Organisation (ILO, 2005) psychosocial problems may result in illness, injury, stigmatization, isolation, and even death. They can also have a considerable impact on the employer – such as reduced productivity and lowered morale. Staff in the health care sector is particularly subjected to such mental health risks (World Health Organisation (WHO), 2004). Therefore, it is important and very useful to invest in mental health promotion in this sector.